Rückschau Weiterbildung für Lehrpersonen

Ob sie uns beflügeln oder uns eher die Flügel stutzen.
Ob sie uns wachsen oder eher verkümmern lassen.
Ob wir glücklich in ihnen leben oder nicht.

Die Antwort ist oft einfach. Ja oder Nein!

 

Diesen für uns wichtigen Fragen gingen wir im Aufbau-Workshop 1 auf den Grund.

Zwischen allen Menschen gibt es eine Liebesbeziehung. Im innersten, in unserer tiefsten Seele gibt es zwischen uns allen eine starke, reine, liebevolle Verbindung und wir wollen einander helfen, zu lernen, Erfahrungen zu machen um uns weiter zu entwickeln.

Aber wohin? Wohin wollen wir uns alle weiterentwickeln?

Nicht, dass wir die Antwort auf diese Frage kennen.
Was wir im WS erzählten war nicht die Wahrheit.
Es spiegelt vielmehr wider, was wir täglich erleben, zusammen mit uns selbst und mit anderen Menschen, die durch unser Leben spazieren.

Für uns ist die zentrale Frage in jeder Lebens- oder Beziehungssituation im jeweiligen Moment:

Wie viel Liebe ist jetzt gerade anwesend?

Wie viel Liebe lasse ich zu? Wie viel der Andere?

Ist es für mich nicht möglich, bedingungslose Liebe in mein Handeln, Sprechen fliessen zu lassen oder vielleicht nur ganz wenig, dann spüre ich das unmittelbar körperlich und mental. Mein Körper ist innerlich verkrampft, ich habe Angst und verteidige mich deshalb und fühle mich in solchen Momenten ganz bestimmt nicht glücklich.

Kann ich für den anderen voll und ganz da sein, egal, was er sagt oder tut? Kann ich einen Raum für ihn öffnen, in dem er einfach derjenige sein kann, der er ist, frei von jedem Urteil, einfach nur ein Mensch, der eine Erfahrung macht und sich dabei ausdrückt? Denn dann ist bedingungslose Liebe da. In meinem Herzen.

Mein Körper ist entspannt, mein Mindset ist offen und das fühlt sich so stimmig an, dass sich mir nicht mal die Frage stellt, ob ich glücklich bin oder nicht. Ich bin einfach da, voll und ganz - im Hier und Jetzt.

Das tut allen gut!

Wir haben den Fokus ganz auf unsere Beziehungen gelegt. Zu den Kindern, zu den Kollegen, zum Freund, zur Freundin und aber auch auf diejenige zu uns selbst.

Denn der Grad an Liebe zu uns selbst bestimmt, wie viel Liebe jeder Einzelne von uns in eine Beziehung einfliessen lassen kann. Wir können nicht geben, was wir selbst nicht haben. Das ist ein einfaches, aber einleuchtendes “Gesetz”. Deshalb sollten wir es beachten.

Wir haben neue Möglichkeiten entwickelt, unsere Beziehungen im Schulalltag tragfähiger, also liebevoller zu gestalten und wir wollten dabei, jeder für sich, voll und ganz in die Verantwortung kommen sehen.

Der Tag war intensiv, laut Feedbacks bereichernd und stets nahe an der Praxis. Wir haben uns darüber gefreut, welche Haltungen und Werte die TeilnehmerInnen mitbrachten und wie viel von der Glücksschule in den Öffentlichen Schulen bereits umgesetzt wird.

Wir waren uns am Schluss alle einig:

Gegenseitige Liebe oder unser vollstes Mitgefühl für liebloses Handeln - beides würde uns Menschen von Grund auf verändern!

Wir glauben, dieses Bewusstsein ändert einfach alles.
Stellt euch Schulen vor, in denen Menschen glücklich sind, weil sie liebevolle Beziehungen zueinander pflegen oder gemeinsam daran arbeiten, dass sie es werden können.

Das wäre dann eine wahre Glücksschule.